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Graf Adolf von Berg, Worringer Heide, Mittelalter, Schlacht, Erzbischof, Stadterhebung


Düsseldorf wird Messestadt

 

 

1288 kam es auf der Worringer Heide nördlich von Köln zur letzten großen mittelalterlichen Schlacht. Ein Teil der Kölner Bürger stellte sich gegen ihren Erzbischof und schlossen sich Graf Adolf von Berg an. Der Kölner Erzbischof verliert die Schlacht. Es war die letzte große mittelalterliche Schlacht, ein regelrechtes Gemetzel.


      In der Freude des Sieges verleiht Graf Adolf von Berg seinen getreuen Fischern und Bauern vom Dorf an der Düssel, Düsseldorf die Stadtrechte und verlegt nun seine Residenz von Schloss Burg im Bergischen Land nach Düsseldorf.


      Die junge Stadt wird zur "Messestadt" ausgebaut und das ist sie noch heute. Damals holte man Touristen und Handelsreisende in die Stadt, in dem man die Stadt zu einem Wallfahrtsort ausbaute. In der Stadtkirche St. Lambertus wurden viele Reliquien von Heiligen gesammelt.


      So war Düsseldorf auch an Reliquien aus Kaiserswerth interessiert, aber da kam man so ohne weiteres nicht dran. Erst 1393 gelang es mit Unterstützung des Kölner Erzbischofs die Kopfreliquie des Willeicus zu bekommen, Willeicus war der Freund des Suitbertus...


      Und wirklich, die Rechnung ging auf, Pilgerströme der linken Rheinseite ließen sich einladen, einen kleinen Abstecher nach Düsseldorf zu machen. Die Auswirkungen erleben die Touristen der heutigen Zeit immer noch, wenn sie die alten Brauhäuser der Stadt besuchen und von einem Köbes bedient werden. Ein Köbes (von: Jakobus) ist ursprünglich jemand, der die Jakobspilger in einer Pilgerherberge bewirtete...



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