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Hl Nikolaus, St Nikolaus, Suitbertus, Foto= Raymund Hinkel

Hl. Nikolaus

 

Nikolaus von Myra

 

6.12.

 


Verehrung von Byzanz bis Rom


Der hl. Nikolaus ist in Byzanz, dem alten Ostrom, ein bedeutender Heiliger, auch im weströmischen Reich sollte er es werden:


Prinzessin Theophanu (*~955/960, +15.06.991) ist die Nichte des oströmischen Kaisers Johannes I. Tzimiskes. Mit ihrer Vermählung mit Kaiser Otto II. am 14.04.972 in Rom bringt sie auch die Verehrung de
s hl. Nikolaus in das Ottonische Reich, das sich zwischen Rhein und Elbe erstrecken wird. In ihrer neuen Heimat wird die kindliche Kaiserin Theophanu eine der bedeutenden Frauen des Mittelalters werden.



Nikolaus-Legenden


Nikolaus von Myra war Bischof in Kleinasien (heute: Türkei).
Zu de
n bekanntesten Legenden zählen:

 

Das Kornwunder

-      Während einer großen Hungersnot rettete sich bei einem Sturm ein mit Korn beladenes Schiff in den Hafen der Stadt, in der Nikolaus lebte. Nikolaus bat den Kapitän um Getreide, damit die 

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Menschen Brot backen und ihren Hunger stillen konnten. Der Kapitän aber hatte Angst um sein Leben, das er verwirkt habe, wenn er dem Kaiser nicht die ganze Ladung abliefern würde. Nikolaus versprach, dass ihm kein Schaden zugefügt würde. - So geschah es. 

 

Drei Goldstücke

-      Ein Mann hatte drei Töchter. Diese waren sehr hübsch, aber der Mann war so arm, dass er sie nicht verheiraten konnte, da er ihnen keine Mitgift für die Ehe mitgeben konnte. In seiner Not blieb dem Armen nichts anderes übrig, als seine Töchter in die Prostitution zu geben. Davon hörte Nikolaus. Noch in der Nacht schlich er sich an das Haus des armen Mannes und warf durch das Fenster drei große Goldstücke. Da war die Freude groß, und es wurde Hochzeit gehalten.

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Weckmann / Stutenkerl


In der „bildenden Kunst" wird der hl. Bischof Nikolaus durch das Bäckerhandwerk als „Weckmann" / „Stutenkerl" dargestellt (Gebildbrot / Gebildebrot).

-     Eigentlich wurde Nikolaus dabei in seinen bischöflichen Gewändern samt Mitra und Bischofsstab dargestellt. Aber wie es so ist: Der Meister treibt seine Gesellen und Azubis zur Eile, damit das Gebäck rasch in den Laden kommt...

       So wurde geschludert, die Mitra, die bischöfliche Kopfbedeckung, verschwindet, ebenso die festliche Gewandung; es blieb der einfache „Mann" über. Ja, und was bedeutet das da in der Hand des guten Kerls? Dass es sich um den Bischofsstab handelt, geriet in Vergessenheit, so erklärten sich die Backgehilfen das zweifelhafte Etwas als Pfeife, die früher ja mit einem langen Pfeifenhals hergestellt wurde. = Kurz und gut: Der „Weckmann" oder auch „Stutenkerl" hat seine heutige Gestalt erhalten.

-     Nicht nur im Rheinland backen die Bäcker den „Weckmann" von St. Martin (11.11.) bis Nikolaus (6.12.), da auch der hl. Martin Bischof geworden war und daher die selbe bildliche Darstellung wie die des hl. Nikolaus an sich gezogen hat.

 

 

Literatur:
Bitte anklicken:

-    Nikolaus von Myra - Hier klicken. / Hier klicken.

-    Die Anfänge der Nikolaus-Verehrung im Westen  -  Hier klicken.

-    Der Weckmann / Stutenkerl  -  Hier klicken.             

 

 


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